Aufgabe
Wie sollen Mehrheits- und Minderheitsgesellschaften in Deutschland und Europa zukünftig miteinander verfahren? Derzeit stehen sich Maximen wie die der Integrationsforderung der Mehrheitsgesellschaft einerseits und die des Pochens auf unangetastete kulturelle Eigenständigkeit von Minderheiten andererseits gegenüber, die letztlich immer wieder aufeinanderprallen. Es bedarf innovativer Ansätze und die Verbindung von akademischer Analyse der Situation mit der Bereitschaft, die daraus gewonnenen Ideen umzusetzen, um hier einen Paradigmenwechsel herbeizuführen. Das Zentrum für interkulturelle Kommunikation (ZikK) stellt sich die Aufgabe, der wachsenden gesellschaftlichen Entfremdung zwischen verschiedenen religiösen, kulturellen oder ethnischen Minderheiten und den Mehrheitsgesellschaften in Deutschland und Europa zu begegnen und Tools zu ihrer Überwindung zu schaffen. Dazu bedarf es differenzierter Konzepte, die folgende Ziele verfolgen:
- Schaffung von Foren für Begegnung und kulturellen Austausch
- Sensibilisierung für den minoritären Blick in der Mehrheitsgesellschaft
- Förderung der Selbstreflexion und Formulierung von Zugehörigkeiten in einer kulturell vielschichtigen Gesellschaft
Der Verein
Das ZikK ist ein Verein und wird ausschließlich durch Spenden und Drittmittel finanziert. Es ist in den Räumlichkeiten der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg untergebracht.
Der Vereinsvorsitzende ist Professor Dr. Manfred Oeming.
Hier finden Sie die Vereinssatzung
Der Beirat
Ein Beirat, der die gesellschaftliche Vernetzung einerseits und eine kritische Begleitung der Aktivitäten andererseits garantiert, steht dem ZikK zur Seite. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
- Dr. Michael Blume, Stuttgart
- Prof. Dr. Havva Engin, Heidelberg
- Dipl.-Kfm. Muhittin Soylu, Ludwigsburg
- Dr. Hansjörg Schmid, Stuttgart

